Über mich

Ich wurde im Jahr 1975 in Lienz/Osttirol geboren. Schon als Kind war ich sehr von den verschiedenen Wesenszügen meiner Mitmenschen begeistert.

 

Nach meiner Schulzeit habe ich eine Lehre zum Wasserleitungsinstallateur absolviert, wobei ich die Erfahrung machte, dass ich kein großes Interesse für den handwerklichen Beruf hatte. Trotzdem war ich dankbar für die Erfahrungen, die ich in dieser Lehrzeit machen durfte. Die Menschen mit denen ich zusammenarbeitete, sowie der Umgang mit Kunden haben mich sehr interessiert. Vor allem die Gründe hinter dem Verhalten einzelner Personen, das Warum und Weshalb sie sich so verhalten, hat mich sehr begeistert. Auf Grund dieser Erfahrungen kann ich mich heute auch gut in Situationen, die in der Berufswelt entstehen gut einstellen.

 

Im Anschluss an meine Lehre habe ich mich in verschiedenen Berufsbildern erprobt und das Bundesland gewechselt. Diese Zeit habe ich genützt, um neue Personen kennen zu lernen, und deren Verhalten und Beweggründe näher kennen zu lernen. Dabei kamen mir meine Empathie und meine ruhige Art, die sich vor allem durch sehr aufmerksames und konzentriertes Zuhören auszeichnet, zugute. Auch die Möglichkeit neue Kulturen kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen haben meinen Horizont bereichert und erweitert.

 

Nach einiger Zeit kehrte ich nach Lienz zurück, da ich auch in der Ferne nicht meine persönliche sowie berufliche Erfüllung finden konnte. In diesem Zeitraum wurde ich das erste Mal Vater, wodurch ich einen ganz neuen, sehr wertvollen Blick auf das wirklich Wichtige im Leben bekam. So stieg auch mein Verlangen mich beruflich neu auszurichten immer stärker. Als erstes machte ich die Ausbildung zum Rettungssanitäter beim Roten Kreuz in Lienz. Durch diese Ausbildung wurde mir bewusst, wie erfüllend die direkte Arbeit mit Menschen ist. Ich habe dabei viele Menschen kenngelernt, die in sehr belastenden Situationen waren. Im Umgang mit ihnen kamen mir meine persönlichen Kompetenzen sehr zu Hilfe. In dieser Zeit hat sich bei mir aber auch privat viel verändert. Bei der Arbeit beim Roten Kreuz lernte ich meine zukünftige Frau kennen, die mich bei meinen weiteren Schritten immer unterstützte, meine persönliche Stütze ist und mir ein sicheres Umfeld gibt.

 

Als nächsten Schritt im Sozialbereich habe ich ein Dienstverhältnis in der Lebenshilfe Tirol als Assistent für Menschen mit Behinderung im Wohnbereich begonnen. Der Kern dieser Arbeit bestand darin, Menschen im persönlichen Umfeld zu unterstützen und ihnen zu assistieren. Dabei war meine Beobachtungsgabe von großem Vorteil, da es gerade in der Zusammenarbeit mit Menschen, die nonverbal kommunizieren, sehr wichtig ist ihre Fähigkeiten sowie Bedürfnisse wahrzunehmen und zu erkennen, um sie adäquat unterstützen zu können. Zu dieser Zeit habe ich berufsbegleitend mit der Ausbildung zum Fachsozialbeteuer gestartet und diese abgeschlossen. Im Anschluss an diese Ausbildung absolvierte ich das Diplomjahr zum Diplom Sozialbetreuer. Während dieser Arbeit wurde mir bewusst, dass ich mich noch weiter im Sozialbereich vertiefen möchte.

 

Nach einigen Jahren in der Lebenshilfe Tirol habe ich mich beruflich neu orientiert und habe beim sozialökonomischen Betrieb Schindel und Holz als Personalentwickler zu arbeiten begonnen. In diesem Berufsfeld konnte ich mich noch weiter im psychosozialen und sozialpädagogischen Bereich vertiefen, fortbilden und diese Erkenntnisse auch immer wieder in der Praxis umsetzen. Ich habe mich dann auch auf der FH Kärnten eingeschrieben, um die Ausbildung zum Akademischen Mediator zu absolvieren. In dieser Zeit durfte ich zum zweiten und dritten Mal Vater werden. Meine drei Töchter zeigen mir immer wieder, wie schön und vielschichtig das Leben ist. Mein familiäres Umfeld gibt mir Sicherheit und Stabilität, welche für mich im Berufsalltag von großer Bedeutung sind. So ist es mir ein Anliegen den Menschen, mit denen ich arbeite stets größte mögliche Stabilität zu bieten.

 

Um auch meine fachlichen Kompetenzen zu erweitern habe ich die Ausbildung zum Dipl. Psychologischen Berater an der Viktor Frankl Akademie absolviert.

Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen. Mensch sein heißt, immer auch anders werden können.

Meine Arbeitsweise orientiert sich an der Logotherapie und Existenzanalyse von Viktor E. Frankl

 

Die Logotherapie und die Existenzanalyse sind eine sinnzentrierte und werteorientierte Form der Psychotherapie. Sie wurde vom international anerkannten Wiener Psychiater und Neurologen Viktor Emil Frankl (1905 – 1997) entwickelt und wird auch als Dritte Wiener Schule bezeichnet.

 

Nach dem Menschenbild von Viktor Frankl ist der Mensch eine Ganzheit aus Körper, Seele und Geist. Die Logotherapie, (Logos=Sinn) zielt im darauf ab, Menschen bei ihrer Sinnfindung und Wertorientierung in ihrem Leben zu beraten. Dabei werden alle Dimensionen des menschlichen Wesens miteinbezogen.

 

Logotherapie ist in allen Lebenssituationen, bei gesunden, wie bei kranken Menschen eine Möglichkeit, wie das Leben bereichert werden kann. Mit einem sinnvollen Umgang der Herausforderungen des täglichen Lebens stellt sich Lebensfreude ein.

 

Sinnsuchende Menschen erfahren durch die Logotherapie eine Beratung, die Ihnen hilft, Sinn im Leben zu entdecken, diesen zu verwirklichen und dadurch die eigene Persönlichkeit weiter zu fördern.

 

Die Logotherapie will durch das Entdecken des Sinns in konkreten Alltagssituationen zu eigenverantwortlichen, lebensbejahenden Entscheidungen hinführen. Ihr Ziel ist im Wesentlichen die Sinnverwirklichung und die Werte-Erkennung. Dabei wird der Blick von dem, was gerade „schief geht“ im Leben, hingelenkt auf die bereits vorhandenen positiven Erfahrungen aus unserem Leben.

 

Jeder Mensch ist einmalig. Darum sind in schwierigen Herausforderungen emphatische Beratung und individuelle Begleitung so besonders wichtig.

 

Die Logotherapie hilft, den Sinn im Leben wieder zu entdecken und den Blick auf die eigenen Stärken zu richten. Sie ermutigt, den eigenen Kräften zu vertrauen und die eigenen Ressourcen zu nutzen.